Den Bericht vom Turnier in
Fukuoka
November 2008 findet man vorerst hier

Meine Reise nach Sapporo 2008

Schneefestival in Sapporo Februar 2008

Vorwort

Japan lässt mich einfach nicht los. Ich bin begeistert von diesem Land, den Menschen und dieser Kultur. Nachdem ich nun schon zweimal in Japan in Begleitung war, fühle ich mich jetzt gewappnet, allein dieses Land zu erobern. So schwierig kann das doch schließlich nicht sein, oder?

Hinzu kommt, dass mich der Stress einer organisierten Reise nervt. An manchen Sehenswürdigkeiten darf man kaum eine Stunde verweilen, da danach sofort der Bus wieder abfährt, der die Reisegesellschaft an den nächsten Aussichtspunkt karrt. Also raus aus dem Bus, Foto machen, Toilette gehen und wieder rein in den Bus zum nächsten Ziel. An anderen Sehenswürdigkeiten, die einen nun wieder überhaupt nicht interessieren, muss man dafür einen halben Tag vergeuden.

Nicht bei meiner Reise. Jetzt kann ich frei und ohne Zwänge Hokkaido erkunden.

5. Februar

Ich bin angekommen und ich bin doch ein wenig stolz auf mich.
Der Tag gestern fing ja schon sehr überraschend an. Am Flughafen Dresden konnte man mich nicht bis Sapporo (New Chitose Airport) einchecken. Man kann in Japan kein Gepäck bis an die Enddestination verschicken, sondern muss es an jeder Station abholen und neu einchecken. Das war das Erste. Das Zweite war... ich wurde von Frankfurt nach Nagoya auf die Warteliste gesetzt, da der Flug überbucht war. Ich bin quasi in Dresden los geflogen ohne zu wissen, ob ich von Frankfurt überhaupt weiter mitfliegen kann!

Also bin ich in Frankfurt eilig zum nächsten Lufthansa Schalter gehechtet um einen Sitzplatz zu erhalten. Glücklicherweise hat das auch geklappt, doch leider bin ich nicht in der Klasse nach oben gebucht worden und bin nur Economy geflogen. Dazu muss ich sagen.... der Service der ANA letztes Jahr auf dem Langstreckenflug hat mir weitaus besser gefallen, als der Service der Lufthansa.
Das ANA-Personal ist viel aufmerksamer, geht öfter mit Getränken durch. Man hat einen individuellen Fernseher am Platz und muss nicht das Lufthansa Entertainment Programm ertragen. Also fliegen wir demnächst wieder ANA!

In Nagoya angekommen ging das Chaos los. Wie finde ich meinen Schalter zur Abfertigung?? Ohne fließende Japanisch-Kenntnisse fühlte ich mich etwas verloren. Aber ich musste nicht lange suchen. Ich ging zum Inland Check-in der ANA. Nun hatte ich zwar mein Ticket, aber wohin nun mit dem Gepäck? Das muss an einem anderen Schalter abgegeben werden. Wie gut, dass ich nicht das erste Mal in Japan bin und daher ein wenig weiß, wie es in Japan abgeht. Das Gepäck wurde ohne Probleme überprüft, aber der Sicherheitschef wollte wissen, was ich für Sprays im Koffer habe. Wie sagt man Impregnierspray auf Japanisch?
Ich habe es letzten Endes als Haarspray verkauft.
Das Umsteigen ging also ziemlich reibungslos. Gegen 14 Uhr traf ich auf dem Hokkaido Flughafen ein. Dort folgte ich den Hinweisschildern zum JR (Japan Railway) Schalter, um mir einen 5-Tages-Pass zu kaufen, mit dem ich jetzt in ganz Hokkaido herumfahren kann. Dieser Pass kostet verhältnismäßig wenig und berechtigt den Inhaber auf ganz Hokkaido mit den Zügen der JR zu fahren, ohne erneut zu bezahlen. Für Ausflugsliebhaber, die auch längere Strecken fahren wollen, also genau das Richtige. Dann noch schnell eine Fahrkarte am Automat gekauft, um nach Chitose Stadt zu kommen.

Noch eine kurze Wegstrecke zu Fuß und ich traf im Hotel ein.
 
Noch zwei Sachen, der Flughafen Nagoya ist vielleicht eine Wucht. Der liegt auf einer Landzunge praktisch im Meer. Und mit dem Flugzeug sind wir beim Landeanflug ca. 3 Minuten neben einem riesigen Frachter hergeflogen. Ein seltsames Gefühl, aber eine echte Erfahrung. Fotografieren war leider verboten, da alle elektronischen Geräte ausgeschaltet werden müssen!
Es ist kalt hier in Hokkaido. Schnee gibt es auch. Also alles, was das Herz begehrt und um einen Kurzurlaub angenehm zu machen

6. Februar

Der zweite Tag beginnt nach einer sehr unruhigen Nacht. Eigentlich war ich gestern Abend ziemlich müde und bin erstmal ins Bett gefallen. Aber gegen ein Uhr morgens konnte ich nicht mehr schlafen. Erst war es zu warm, dann habe ich das Fenster aufgemacht und dann war es wieder zu kalt. Gegen sechs Uhr bin ich dann wieder eingeschlafen und habe mich gegen halb neun aus dem Bett gequält. So etwas nennt man wohl einen Jetlag.

Beim Frühstück kam dann die erste Freude auf: juhu, das japanische Essen hat mich wieder eingeholt. Mal ehrlich, dieses Hotel nennt sich "International Hotel", aber ehrlich gesagt (das ist jetzt keine Beschwerde sondern nur eine Feststellung!!) an diesem Hotel ist nichts international. Das Personal spricht nur japanisch und das Frühstück ist auch japanisch! Das heißt: Fisch und Reis mit Stäbchen. Aber es gibt einen richtigen Kaffee.

Gegen zehn Uhr stieg ich in den Zug Richtung Sapporo. Ich habe sogar den richtigen Zug erwischt. Allerdings war es ein Bummelzug, der an jedem Bahnhof hält, aber mich drängelt ja niemand. Nach 45 min kam ich in Sapporo an.

Sapporo ähnelt amerikanischen Städten. Breite Strassen, Hochhäuser, Reklame. Man merkt hier deutlich, dass Hokkaido erst mit der Meiji Restauration gegen 1900 intensiv bevölkert wurde. Um Sapporo aufzubauen haben sich die Japaner amerikanische Architekten und Stadtplaner geholt. Die Stadt wurde nach einem Schachbrettmuster geplant. Erst 1869 wurde Sapporo als Sitz der Kolonialverwaltung Hokkaidos gegründet (Hokkaido gehört erst seit dem 19. Jahrhundert zu Japan). Zu dieser Zeit war Otaru die bevölkerungsreichste Stadt Hokkaidos und diese Situation veränderte sich auch erst in den 1950ern.

Sapporo ist bekannt für seine landwirtschaftliche Universität, die ebenfalls 1869 gegründet wurde. Der erste Präsident der Universität, Dr. William Smith Clark, hat die Universität bekannt gemacht. Er wurde von der japanischen Regierung als Berater in Erziehungsfragen eingeladen. Seine Abschiedsworte an seine Studenten, von denen er viele zum Christentum bekehrt hatte, haben bleibenden Eindruck hinerlassen: „Boys, be ambitous!“

In Sapporo fanden die olympischen Winterspiele 1972 statt, die ersten olympischen Winterspiele in Asien. Seitdem verbindet eine Städtepartnerschaft Sapporo mit München, dem Austragungsort der olympischen Sommerspiele des gleichen Jahres

Erste Station des Tages war der Odori Park. Hier findet schließlich das Schneefestival, Ziel meiner Reise, statt. Ich lief drei Stunden im Park auf und ab und sah mir die unzähligen Schnee- und Eisskulpturen an. An einigen wurde noch ununterbrochen gearbeitet, aber die großen Bühnen für die Shows, die sind schon fertig. Genial, es gab so viel zu sehen.

Eine der größten Bühnen zeigt eine Pyramide aus Gizeh und die Pharaonen.

Ein japanisches Schloss war aufgebaut. Daneben kleinere Skulpturen jeder Art. Es fand auch ein internationaler Wettbewerb von Schneeskulpturen statt. An diesen Skulpturen wurde heftig gearbeitet und jeder Besucher kann zuschauen, wie eine Skulptur entsteht - oder auch zerfällt. Die thailändische Mannschaft zauberte zwei Elefanten. Einem Elefanten fiel aber ein Stosszahn ab, als ich gerade die Mannschaft beobachtete. Vielleicht eiste man den Zahn bis zur Auswertung des Wettbewerbs wieder an.

 

Passend zum Festival baute man eine klitzekleine Eislaufbahn (10 x 10 m und in der Mitte abgesperrt thronte ein Weihnachtsbaum inklusive Beleuchtung) auf. Ich schaute den Läufern ein wenig zu. Erstaunlicherweise steht hier in Sapporo auch nach Weihnachten und der Lichtmess noch allerlei weihnachtliche Dekoration. Das Eislaufen selbst war zum totlachen, denn von den Japanern konnte kein einziger eislaufen. Eigentlich wollte ich auch mal laufen, aber die gut sichtbare Informationstafel zeigte eine Stunde Wartezeit an.

Am einen Ende des Parks steht der unspektakuläre, 147 m hohe Sapporo TV Tower.

Am anderen Ende des Parks war eine Snowboard-Schanze aufgebaut. Dort schaute ich eine Weile dem Wettbewerb zu. Snowboard Freestyle. Ehrlich gesagt, ich würde mich trauen, diese Schanze hinunter zu rasen. Aber von diesem Standpunkt aus hat man einen Blick auf die nahe gelegene Sapporo Skischanze.

Am Eingang des Parks interviewte mich eine Horde Schulkinder, die wohl den Auftrag hatten, fremdsprachliche Konversation zu üben. Leider konnte ich die Fragen nicht beantworten, denn ich wusste beim besten Willen nicht, welche Speise die Spezialität der Insel ist.

 

Für mich sind die schönsten Skulpturen die Skulpturen aus Eis. Leider erkennt man die vielen Feinheiten der Skulpturen bei Tageslicht nicht richtig. So beschloss ich, noch einmal abends in die Stadt zu fahren und die beleuchteten Skulpturen zu bewundern..

Vom Odori Park lief ich dann weiter. Zunächst kam ich am Nijo Fisch Markt vorbei. Dort gibt es zahllose (ich glaube das sind) Seespinnen. Ähnlich einem Krebs, aber mit acht Beinen und ohne Scheren. Bei einigen Prachtexemplaren war der Körper so groß, wie mein Kopf. Scheinbar ist das die im Interview gesuchte Spezialität.

Ich lief weiter zum Sapporo Factory Center (ein Einkaufszentrum) und anschließend zurück zum Wahrzeichen der Stadt: dem Uhrturm. Dieser wurde gegen 1878 im amerikanischen Stil erbaut und war einst eine Schule. Heute beherbergt der Uhrenturm eine Bibliothek und ein Museum zur Geschichte Sapporos.

Anschließend ging ich zum ehemaligen Regierungssitz von Hokkaido. Das ist ein schönes altes Gebäude aus rotem Backstein aus dem Jahre 1888.

 

Erschöpft kehrte ich zum Bahnhof mit dem JR Tower zurück. Dort gibt es eine Aussichtsplattform, die man sich anschauen sollte. Aber für den ersten Tag, reichte mir die Lauferei. Daher stieg ich in den nächsten Zug nach Chitose. Gegen halb acht Uhr abends, traf ich wieder im Hotel ein.


Die Lauferei allein wäre nicht so schlimm gewesen, aber es war ganz schön kalt. Daher verstehe ich die Japanerinnen nicht. Sie rennen hier bei tiefen Minusgraden mit Sommerröckchen herum. Dazu ein dicker Schal und eine Pudelmütze. Oder sie haben hochhackige Sommerpumps an, darin dicke Wollkniestrümpfe und ein kurzes Röckchen. Einige haben nicht mal Strümpfe an, oder nur Overknees in den dünnen Pfennigabsatzsommerstiefeletten. Es scheint, als sei dem Wahnsinn des schlechten Modegeschmacks nichts schrecklich genug. Die besten der "schlechten" Bespiele habe ich wie immer im Foto festgehalten. Das glaubt einem sonst sowieso keiner!. Bei minus 8 Grad ohne Strümpfe im Rock... man fasst es nicht. Zusätzlich dann rennen sie, oder hüpfen wohl vielmehr, schnell weiter, weil es kalt ist.


Irgendwie finde ich sie ja knuffig, diese putzigen Japaner. Entweder, sie haben bereits eine Dauergrippe, oder bessere Abwehrkräfte als die Europäer. Wer weiß, was eben diese Menschen von mir dachten. Ich sah mit meiner Mütze bestimmt auch lustig aus. Wenigstens will ich mir keinen Schnupfen holen.

7. Februar

Heute morgen wurde ich schon wieder vor schier unlösbare Aufgaben gestellt. Beim Frühstück entschloss ich mich eines der angebotenen Spiegeleier zu essen. Leider waren diese bereits kalt. Aber wie isst man Spiegeleier mit Stäbchen?
Dann bin ich zum Zug gelaufen und habe den Rapid (Schnellzug) nach Otaru genommen. Laut Reiseführer soll das ein kleines malerisches Fischerdörfchen sein. Der Name Otaru stammt aus dem Ainu und bedeutet vermutlich "Fluss, der durch den Sand fließt“.

Otaru war im 19. Jahrhundert ein wichtiger Fischereihafen. 1880 wurde es bereits mit der Eisenbahn mit Sapporo verbunden. So wurde aus dem Fischereihafen ein Industriehafen mit dementsprechend vielen Ausländern, was sich in der Architektur widerspiegelt. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gab es in der Umgebung bedeutenden Steinkohlebergbau bis in die 1950er Jahre war Otaru sogar die bevölkerungsreichste Stadt auf Hokkaido, erst dann wurde sie von der Hauptstadt Sapporo überflügelt, und auch die Industrie wanderte dorthin ab. Heute fungiert Otaru als „Schlafstadt“ für Sapporo und ist landesweit als Ausgangspunkt für mehrere Skigebiete und wegen ihrer malerischen Altstadt mit steinernen Lagerhäusern am Fluss bekannt. 

In Otaru angekommen schlenderte ich erstmal zum Hafen hinunter. Aber indem Industrie Hafen gibt es nichts zu sehen außer Container, Autos und große Schiffe. Neben dem Handelsverkehr gibt es auch noch Passagierfähren nach Niigata und nach Kholmsk auf Sakhalin (allerdings nur zwei Fäden im Monat - Informationen darüber sind recht vage).

Dann ging am Otaru Kanal mit den steinernen Lagerhäusern entlang. Der Kanal verläuft parallel zum Hafen, und wird von letzterem nur durch die Reihe Lagerhäuser getrennt. Früher muss es auf dem Kanal von kleinen Barken nur so gewimmelt haben. Die großen Handelsschiffe liefen in Otarus Hafen ein. Dort wurden die Waren dann in den Lagerhäusern untergebracht und anschließend von den kleinen Barken an die umliegenden Geschäfte verteilt. Mit anderen Worten, der Kanal war das eigentliche Handelszentrum. Heute liegen dort zwar noch viele Schiffe vor Anker, aber kaum eines fährt mehr. Am Ende des Kanals liegt ein altes Regierungsgebäude. Die ehemalige Otaru Niederlassung der Nihon Yusen CO. das Gebäude wurde 1906 als Niederlassungen dieser Firma in Otaru gebaut. Das Gebäude selbst ist nach westlichem Vorbild in Stein gebaut. Entworfen wurde es  von Shichijiro Satate. Kurz nach der Fertigstellung, wurde einer Friedenskonferenz dort abgehalten. Bis zu diesem Zeitpunkt befand sich Japan im Krieg mit Russland. Im großen Saal des Gebäudes wurde eine Art Friedensvertrag zwischen beiden Ländern unterzeichnet und anschließend von den Konferenzmitgliedern in einem Nebensaal gefeiert. 1955 gegen das Gebäude in statt Besitz über und wurde 1984 währender Restaurierung zum Stadtmuseum umgebaut.

Danach ging ich die Strasse 2-3 km weiter entlang. vorbei an der Tanaka Sake Brauerei ins eigentlich Zentrum von Otaru. Da ist es dann doch ganz malerisch. In der ganzen Stadt kann man noch viele Häuser bewundern die zwischen 1880 und 1920 erbaut worden sind. Viele damals schon aus Stein. Um 1904 gab es in Otaru einen großen Brand gegeben, bei dem fast die gesamte Stadt zerstört wurde. Daher wurden viele Häuser nach dem Brand brandsicher gemacht und existieren in dieser Form bis heute.


Entlang der Ironai Strasse lief ich weiter. Hier reiht sich eine Kunstwerkstatt an die andere. Otaru ist berühmt für seine Glasbläserwerkstätten. In einigen kann man hier sogar selbst Hand anlegen. In anderen kann man nur diese Kunstwerke in allen Formen und Farben erstehen. Hier tummeln sich sogar allerhand Touristen.
Die Strasse endet auf einem großen Platz. Dort steht eine „Dampfuhr“. Am Kopf der Uhr kommt tatsächlich Wasserdampf heraus und zur vollen Stunde ertönt ein Pfeifton ähnlich dem eines Wasserkessels.
Gleich daneben ist das "Orgel Emporium". Gemeint ist damit ein Laden, in dem tausende von Spieluhren stehen, die in Otaru gefertigt werden und die man kaufen kann. Meine Mutter wollte leider keine von diesen Staubfängern und so habe ich auch keine gekauft.

 

Anschließend habe ich meinen ersten Schrein auf Hokkaido besucht. Den Suitengu Schrein. Der liegt auf einer Anhöhe von der aus man einen Blick über ganz Otaru hat. Von hier oben sieht der Hafen leider auch nicht einladender aus.

Danach lief ich noch zum Ryugu Schrein.

Gegen 4 Uhr war ich zurück in Sapporo. Da die Dunkelheit nahte entschied ich mich kurzerhand schnell noch auf den JR Tower hinauf zu gehen. Vom 38. Stock aus, hat man einen 360 Grad Blick über Sapporo. Das heißt, wenn es nicht gerade schneit, wie bei mir! Aber keine Bange. Ich wartete 10 Minuten und ruhte mich aus. So plötzlich, wie es zu schneien anfing, klarte der Himmel auch wieder auf. Von hier oben hat man tatsächlich einen sehr schönen Blick.


Danach widmete ich mich nochmals dem Schneefestival, denn da waren die Skulpturen schon hell erleuchtet. Traumhaft. Leider kann man auch bei diesem Licht viele Einzelheiten der Eisskulpturen nicht erkennen. Dafür aber bei den farbig angestrahlten Schneeskulpturen.
Dafür lohnt es sich tatsächlich, sich kalte Füße zu holen.



8. Februar

Nach diesem Tag bin ich direkt ein wenig stolz auf mich. Ich fand mich ohne Netz und doppelten Boden wieder zurück ins Hotel. Das war gar nicht so einfach, denn ich war in Hakodate ohne Stadtplan unterwegs.
Los ging es aber erstmal recht früh am Morgen, denn ich wollte nicht allzu spät in Hakodate ankommen. Mit dem Zug fährt man von Chitose aus fast 3 1/4 Stunden. Ganz schön lange für einen Tagesausflug. Die Zugfahrt war aber sehr schön. Man fährt direkt an der Küste entlang nach Süden. Dadurch hat man auf seiner Linken den Ozean und auf der Rechten die zerklüfteten und schneebedeckten Berge Hokkaidos.

In Hakodate angekommen ging ich zunächst weiter gen Süden, was sich sogar als richtig heraus stellte. Am westlichen Ufer entlang kommt man an zahlreichen Lagerhäusern aus Backstein vorbei. Hakodate ist der nächstgelegene Hafen zur Hauptinsel Honshu und war daher schon immer ein wichtiger Umschlagplatz für Waren. Außerdem führt der Seikan-Tunnel nach Aomori auf Honshu. Heute befinden sich zahlreiche Läden in den Lagerhäusern, wie eine Art Einkaufszentrum.

Hakodate hat gute 300000 Einwohner. In der Stadt gibt es etliche europäisch anmutende Gebäude - Hakodate war eine der ersten für Ausländer offene Orte. Kommt man von Honshu nach Hokkaido, so ist die erste große Stadt Hakodate. Auf einer Halbinsel befindet sich der gut sichtbare, 335 m hohe Hakodate-yama. Von dort kann man - bei halbwegs gutem Wetter, die ganze Stadt sehen. Das Stadtzentrum erstreckt sich am Fuß des Berges und rund um den Hafen. Der Bahnhof ist relativ zentrumnah und liegt nahe des Wassers.
Ich orientierte mich also Richtung Berg Hakodate, denn vom Fuße des Berges aus kommt man mit einer Drahtseilbahn in 3 min auf den Berg selbst. Zunächst aber noch ein kurzer Fotostop vor einem Tempel, dem Higashihongan-ji. Doch bevor man zur Drahtseilbahn kommt geht man auch mehr oder weniger an der Motomachi römisch-katholischen Kirche und der russisch-orthodoxen Kirche vorbei. Es überrascht schon etwas zwei solche Bauwerke hier zu sehen, aber auf vielen touristischen Hinweisschildern sieht man kyrillische Schriftzeichen, was darauf hinweist, dass Hokkaido nicht immer zu Japan gehört hat. Vielleicht verirrt sich auch der eine oder andere russische Tourist mal nach Hakodate. Vielleicht öfter als Deutsche, denn ich wurde heute von fast allen Einwohnern misstrauisch und erstaunt betrachtet. Scheinbar sehen die Menschen hier nicht viele Europäerinnen allein unterwegs.

Ich wurde mir auf meinen Weg dorthin wieder einmal bewusst, wie seltsam und eigensinnig diese Japaner doch sind. Das folgende Foto zeigt die Firma „Moomoo Taxi“.


Dann weiter zur Drahtseilbahn. Die Dame am Kartenverkauf sprach natürlich kein English. Dadurch stand ich vor dem Problem zu erfragen, wann denn die nächste Bahn nach oben fährt. Es dauerte eine Weile, bevor ich das Japanische Schild mit der Uhr verstand. Es wurde angezeigt, wann die nächste Bahn fährt, in welchen Abstand sie fahren und wann die letzte Bahn fährt. Leider war es nicht so einfach das Schild zu durchschauen. Aber da der Abstand zwischen zwei Bahnen heute gerade mal 10 min betrug, musste ich nicht lange warten.
So kam ich dann für den moderaten Preis von 1160 Yen (Hin- und Rückfahrt) in den Genuss einer atemberaubenden Aussicht über Hakodate und rundherum auf den Ozean. Bei Dunkelheit ist der Blick sicher noch mal so toll, da man Hakodate auch die Stadt der Lichter nennt.


Wieder unten angekommen zog ich weiter nach Osten. Nächste Station der Gokoku Schrein. Gokoku-Schreine sind Shinto-Schreine, in denen Soldaten und andere Militärpersonen als Kami (Götter) verehrt werden, die in Kriegen auf japanischer Seite gefallen sind. Sie sind dafür individuell namentlich in den Registern der jeweiligen Schreine verzeichnet. Seltsamerweise scheint es den Shinto Göttern allen zu kalt zu sein, denn alle Schreine die ich bisher gesehen habe sind geschlossen.

Anschließend lief ich weiter durch den Hakodate Park zum Hakoate Hachimangu Schrein. Dort erblickte ich sogar einen Shintopriester, dass heißt sind die Tempel doch besetzt. Leider haben nicht einmal die schreineigenen Verkaufsstände von Glücksbringern bei diesen Minusgraden geöffnet.
Das Hinweisschild am Fuße des Schreins zeigte, dass es bis zum Denkmal der gefallenen Krieger des Tokugawa Shogunats noch 300m sein sollten. Das Denkmal wurde zu Ehren der Krieger errichtet, die beim Kampf um Hakodate für den Tokugawa Shogun gefallen waren. Eigentlich sollten sie, weil sie Rebellen waren, nicht beerdigt werden und haben erst nachträglich dieses Denkmal errichtet bekommen.

 

Eine Waldstrasse führte mich dann noch 1200 m weiter östlich zum Kap Tachimachi. Man läuft durch den Wald und kann dabei die Küste entlang das Meer sehen. Ein Ausblick, der sich lohnt. Plötzlich tauchten am Straßenrand Gräber auf. Sie stehen genau an den steilsten Stellen des Berges Hakodate und bieten somit ein malerisches Panorama für die Ahnen, die dort ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Am Ende der Strasse liegt die Aussichtsplattform des Kaps Tachimachi, von der aus man einen tollen Blick auf die zerklüftete Küste hat. Am Ende der Waldstrasse war allerdings auch eine große Schranke, die darauf hinweisen sollte, dass die Strasse eigentlich gesperrt war.....

Ein Blick auf die Uhr und ich entschied, dass ich langsam zurück gehen sollte, sonst würde ich den Zug zurück verpassen. Ich nahm also die nächste Strasse gen Norden und lief nun direkt durch den Friedhof. Von der Waldstrasse aus hatte ich nur ein paar vereinzelte Gräber gesehen, tatsächlich liegt an diesem Hang aber der gesamte Friedhof von Hakodate! Am Ende der Strasse stieß ich dann... auf eine Schranke..... Betreten des Friedhofs verboten. Das kennen wir ja schon. Irgendwie musste ich ja schließlich zurück in die Stadt, oder?


Den Bahnhof habe ich dank vieler Straßenschilder recht einfach wieder gefunden und fuhr 16.43 Uhr zurück nach Chitose. Diesmal wurde ich sogar vom Schaffner kontrolliert. Das scheint mir allerdings überflüssig, denn ohne Fahrkarte, kommt man gar nicht durch die elektronischen Schranken am Eingang zu den Gleisen. Vor allem überwacht auch noch das Bahnhofspersonal mit Adleraugen die Schranken.
Im Limited Express kommt sogar ab und an eine Angestellte mit ihrem Wagen voller Süßigkeiten und Getränken vorbei. Das Witzige: Japaner müssen sich ja immer verbeugen. Also auch die Angestellte mit ihrem Wagen. Sie stellt den Wagen ab, dreht sich um, verbeugt sich und geht erst dann aus dem Wagon.
Noch etwas... der japanische Verpackungswahnsinn hat wieder zugeschlagen. Ich habe heute Trockenpflaumen gekauft. Die sind in einem Plastikbeutel eingeschweißt. In diesem Beutel ist jede Pflaume noch einmal einzeln eingeschweißt. Was machen die Japaner nur mit dem ganzen Müll?
Nun blieben nur noch zwei Tage und ich musste mich zwischen den vielen Zielen hier auf Hokkaido entscheiden. Leider hatte ich nicht die Zeit bis hinauf in den Norden zu fahren. Bis dorthin ist man mindestens 4 Stunden mit dem Zug unterwegs. Dazu reicht einfach die Zeit einer Woche nicht.

 

9. Februar

Diesen Tag verbrachte ich im verschneiten Zentrum Hokkaidos.
Überall in den Bahnhöfen liegen Flyer des Asahiyama Zoos aus. Das wollte ich mir nicht entgehen lassen. Gegen 9 Uhr an diesem Tag nahm ich  also den Zug nach Sapporo und kam gerade noch rechtzeitig an um den 9.30 Uhr Schnellzug nach Asahikawa zu nehmen. Dumm war nur, dass ich die ganze Zeit stehen musste, weil so viele Leute in diese Stadt fuhren.

In Asahikawa angekommen stürmten alle Fahrgäste vom Zug zur Bushaltestelle. Der Zoo liegt etwa eine halbe Stunde Busfahrt außerhalb der Stadt. Leider wollten soviele Leute hin, dass schon 30 m vor der Bushaltestelle die Schlange begann. Aber in der Schlange stehen können die Japaner ja. Fein säuberlich in Zweierreihe. Es dauerte auch nicht lange, dann kamen sogar zwei Busse.
Die Busfahrt kostet 400 Yen. Sie ist also erschwinglich. Wichtig ist nur, genügend Münzen zur Verfügung zu haben, denn wenn man das Fahrgeld nicht passend zahlen kann, verliert man in Japan schon wieder sein Gesicht.

Asahikawa liegt 116 m über dem Meeresspiegel, circa 60 km von der nächstgelegenen Küste entfernt am gleichnamigen Fluss. Der Fluss wurde urspünglich von den Ainu „Chiu Petsu“ (Wellenfluss) genannt. Dies wurde jedoch als „Chup Petsu“ (Sonnenfluss) missverstanden, so dass er im Japanischen fälschlicherweise in Asahikawa (Sonnenaufgangsfluss) umgetauft wurde. Die Stadt ist wie so viele in Hokkaido sehr jung. Sie erhielt erst am 1. August 1922 das Stadtrecht.

Am Zoo angekommen musste ich feststellen, dass der Zoo eine wahre Attraktion auf Hokkaido ist. Und wie das in Japan so üblich ist... zu einer Attraktion, da kommen viele Touristen, zu 99 % Japaner. Und wie kommen die Japaner? In Horden von Bussen. Hier waren es zwischen 30 und 40 Busse!!!!
Ich war immer noch recht optimistisch. Der Eintritt ist auch nicht so teuer. 580 Yen, also nicht mal 5 Euro pro Erwachsener.
Drinnen angekommen, war die Freude aber schnell vorbei. Der Zoo ist in etwa so groß wie der Tierpark Siegmar in Chemnitz, vielleicht noch kleiner. Es sind nicht sehr viele Tiere zu sehen und daher stapeln sich die Menschen vor den Gehegen, selbst wenn darin gar nix zu sehen ist. So kommt man kaum in den Genuss die Tiere zu sehen, geschweige denn den Blick zu genießen oder ein Foto zu schießen. Wirklich schade.


Im Zoo selbst gibt es viele Kälte liebende Tiere. Pinguine, Robben und so weiter. Das Schönste war wohl der ausgewachsene Eisbär, der sich genüsslich im Schnee räkelte und die Sonnenstrahlen genoss, dann gähnte und zum Mittagsschlaf einnickte.


Die meisten anderen Tiere müssen in ihren Innenkäfigen bleiben. Dort stehen natürlich tausende von Leuten an, um einen Blick zu erhaschen. An einem der Häuser blieb ich stehen und beobachtete, dass die Schlange eigentlich ganz schnell voranging. Also dachte ich mir: "Naja, wenn das so schnell geht, dann lohnt es sich vielleicht doch, die Tiere drinnen anzusehen.". Was dann kam, nahm mir die Luft. Kaum war ich im Haus drinnen, rief schon ein japanischer Aufpasser wild mit den Armen fuchtelnd irgendetwas. Die Menschenmenge wurde am Gehege der Orang Utans vorbei getrieben und drei Schritte weiter war ich auch schon aus dem Haus wieder draußen. Zuvor versuchte ich noch ein Foto zu schießen. Das brachte den Aufpasser völlig aus dem Takt und er rief mit einer noch schrilleren Stimme, fast hysterisch, etwas, was wohl soviel heißen sollte wie "Nicht stehenbleiben".
Bei den anderen Häusern standen ähnliche Schlangen. Noch so einen Auftritt schenkte ich mir. So macht ein Zoobesuch nun wirklich keinen Spaß.

Wenn jetzt im Winter schon so viele Touristen hier sind, wie sieht es dann im Sommer hier aus?

Wieder zurück in der Stadt machte ich noch einen kurzen Stadtbummel. Es stellte sich heraus, dass in Asahikawa parallel zum Schneefestival in Sapporo ein Wettbewerb der Eisskulpturen stattfindet. Die gesamte Anzahl der Skulpturen wird entlang der Hauptstrasse ausgestellt. Sie alle anzuschauen dauerte fast 90 min und so nahm ich gegen 16 Uhr den Direktzug nach Chitose.


Auf der Rückfahrt war noch mehr Gedränge im Zug als zur Hinfahrt. In Sapporo stiegen so viele Leute ein, dass sogar alle Gänge so voll standen, wie zur Rush Hour in Tokyo in der U-Bahn. Aber nicht nur das. Die Menschenmassen kamen alle samt vom Shopping und hatten unzählige riesige Papiertaschen mit ihren Einkäufen dabei. Die Taschen mussten auch alle noch in den Gang gestellt werden. Kein Wunder, dass so die Leute bei den Fahrtbewegungen des Zuges nicht umfallen. Aber angenehm ist das nicht. Vor allem, wenn man an seiner Haltestelle angekommen ist und aussteigen will. Dann heißt es drängeln ohne Rücksicht auf Verluste.

10. Februar

Für meinen letzten Tag nahm ich mir gleich zwei Ziele vor. Eigentlich viel zu viel.
Gegen 9 Uhr nahm ich wieder den Zug gen Süden. Toya, oder vielmehr der Kratersee Toya sollte mein erstes Ziel sein. Auf der Karte, die ich im Bahnhof Sapporo mitgenommen hatte, sah das alles ganz furchtbar einfach aus. Allerdings  konnte ich die Distanzen auf der schematischen Karte nicht richtig einschätzen.
Die Karte, die ich hatte, war ohne Skala. Darauf war zu sehen, dass man nur die Hauptstrasse immer gerade aus zu gehen braucht und so kommt man automatisch zum Toya See. So lief ich auch 45 min weit bergauf. Dumm war nur, dass ich plötzlich vor einem Autobahntunnel stand. Ich war mir zwar sicher, dass sich am Ende des Tunnels der Toyako-onsen liegt, allerdings war ich mir auch sicher, dass ich den Tunnel nicht zu Fuss durchquere! So lebensmüde bin ich ja nun doch nicht. Also lief ich wieder die ganze Strecke zurück zum Bahnhof. Dort schnappte ich mir ein Taxi und fuhr für 2130 Yen zum Kurort Toyako-onsen (=Bad Toya). Letzten Endes waren das fast 15-20 min mit dem Auto...

Der Toyasee ist ein Kratersee. Der Umfang beträgt circa 36 km. Der Toya ist der nördlichste See Japans der nie zufriert und das zweitklarste Wasser Japans hat. In der Mitte des Sees gibt es 4 Inseln, die man Sommer sogar betreten kann. Auf einer dieser Inseln lebt sogar eine Hirschart (Ezo deer), die nur hier auf Hokkaido vorkommt.

Im Winter gibt es nur kleinere Seerundfahrten, aber die habe ich mir dann doch nicht entgehen lassen, denn vom See selbst aus hat man den besten Blick auf den Berg Usu, den höchsten Berg hier in der Gegend. Man kann dort sogar mit einer Seilbahn hinauf fahren, aber die Talstation liegt in einem anderen Ort, zu weit weg um das alles heute zu schaffen. Gleich neben dem Usu, liegt der Usuzan, ein Vulkan der immer noch aktiv ist. Da dem Berg zahlreiche Flüsse entspringen, kommen diese als heiße Quellen zu Tage. Daher hat auch Toyako-onsen seinen Ruf als Kurort. Man kann von hier aus zu den Quellen wandern (allerdings ist das Gebiet im Winter gesperrt und nur von April bis September zugänglich). Im Kurort selbst gibt es überall an den Strassen Fuß- und Handbäder, die man nutzen kann.

Allerdings möchte ich hier keine Kur machen. Der Ort ist schmucklos und trist. Die Seepromenade am Seerand entlang ist noch schön, aber zwischen den Hotelreihen gibt es auch zwei drei Hotels, die seit längerer Zeit geschlossen sind und verfallen. Vielleicht ist es ja außerhalb der Stadt rund um den See schöner.

 

Dann nahm ich das Taxi zurück zum Bahnhof und fuhr mit dem Zug nach Noboribetsu. Das ist ebenfalls ein Kurort mit heißen Quellen. Hier hatte ich leider wieder Pech. Laut der Karte, die am Bahnhof lag (nur japanisch!!) war das Bad wieder genau gerade aus. Nach einer Stunde Fußmarsch und viel Grübeln kam das erste Straßenschild.... Noroibetsu-onsen noch 7 km!! Hätte ich das am Bahnhof gewusst.......
Also wieder zurück.....
Und am Bahnhof angekommen, sah ich ein, dass es wohl keinen Sinn machte, noch einmal mit dem Taxi rauf in die Berge zu fahren. Ich musste ja den 5 Uhr Zug zurück erwischen. Der nächste ging erst wieder 19.44 Uhr und da ich an diesem letzten Abend noch Koffer packen muss, wäre mir das zu spät geworden. Enttäuscht schlenderte ich noch etwas durch den Ort. Schade.
Beim nächsten Hokkaido-Besuch weiß ich Bescheid und dann nehme ich mir mehr Zeit und ein Taxi. Das kommt eben davon, wenn man ohne Reiseleitung und Touristenbus unterwegs ist!
Das war also mein letzter Tag auf Hokkaido. Mein Rückflug nach Nagoya geht um 7.50 Uhr.... aber der erste Zug fährt erst um 6.41 Uhr. Hoffentlich reicht das!

11. Februar

.... nun bin ich schon wieder daheim..... ich vermisse schon meine -13 Grad Außentemperatur und den vielen Schnee. Zum Abschied hatte es die ganze Nacht geschneit, sogar noch, als ich ins Flugzeug stieg. Kurioserweise halten es die Japaner wohl nicht für nötig auf der Startbahn Schnee zu schieben oder zu streuen. Wir flogen gleich so los... beziehungsweise rutschten.... und es ist ein seltsames Gefühl im Flieger zu sitzen und die Räder drehen durch wenn der Pilot Gas gibt!

Außerdem ist es gut zu wissen, dass der Chitose Airport erst um 7 Uhr früh seine Pforten öffnet. Vorher ist kein Personal da, weder an der Abfertigungsschaltern noch bei der Flugsicherung. Mit anderen Worten, geht der Flug um 7.50 Uhr, dann muss man nicht, wie ich, schon um 6.30 Uhr dort sein!


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